DC League of Super-Pets

DC League of Super-Pets (2022), USA
Laufzeit: - FSK: 6 - Genre: Animation / Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

DC League of Super-Pets Filmplakat -> zur Filmkritik

Inhalt

DC LEAGUE OF SUPER-PETS erzählt die Geschichte zweier unzertrennlicher bester Freunde: Superhund Krypto und Superman. Die beiden besitzen die gleichen Superkräfte und kämpfen in Metropolis Seite an Seite gegen das Verbrechen. Doch als Superman und der Rest der Justice League entführt werden, muss Krypto alles daransetzen, die Helden zu befreien. In Hund Ace, Hängebauchschwein PB, Schildkröte Merton und Eichhörnchen Chip findet er Verbündete. Doch erst einmal muss Krypto die bunt zusammengewürfelte Haustier-Bande davon überzeugen, ihre neu entdeckten Kräfte zur Rettung der Superhelden einzusetzen.



Filmkritik DC League of Super-Pets

Filmwertung: | 5/10


Seit vielen Jahren gehören Superheldenfilme und -Serien zum festen Bestandteil unsere Popkultur. Kein Wunder also, dass es so viele verschiedene Ausführungen gibt und die meiste Zeit hatte Marvel mit seinem MCU die Nase vorne. Doch aktuell greifen sie immer mehr nach Figuren aus der zweiten und dritten Reihe und lassen einen großen Plan vermissen. Es ist eher Masse als Klasse und das verärgert die langjährigen Fans. So schauen Sie immer wieder rüber zu DC. Diese hatten es mit ihrem DCU nie leicht, weil sie es falsch aufgebaut haben, doch freuen sich jetzt über immer wieder viel Ansehen. Der Film "The Batman" gehört für viele Kinogänger zu einem der besten Filme aus dem aktuellen Jahr und auch "Joker" vor einigen Jahren konnte überzeugen, um zwei starke Beispiele zu nennen. Sie haben es verstanden, wie sie machen sollten und sie haben kein Problem damit, auch mal kreative Ideen umzusetzen. Aus diesem Grund ist "DC League of Super Pets" keine Überraschung.

DC League of Super-Pets - DWAYNE JOHNSON als Krypto und JOHN KRASINSKI als Superman
DC League of Super-Pets - DWAYNE JOHNSON als Krypto und JOHN KRASINSKI als Superman © 2021 Warner Bros. Entertainment
Im Kern geht es hier um Superman, der als kleines Kind seinen Planeten verlassen musste. Sein Hund wollte ihn nicht alleine gehen lassen und sprang ebenfalls in die Kapsel. Sie beiden flogen ins All und landeten auf unserer Erde mit Superkräften. Sie sind unzertrennlich, doch als Clark erwachsen wird und anfängt Lois zu daten, sieht Krypto seinen Platz in Gefahr und stellt sich zwischen die beiden. Zeitgleich bastelt ihr Erzfeind Lex Luthor an einer neuen Waffe und bekommt dabei Hilfe eines kleinen Meerschweinchens. Das Tier hat sich in den Oberschurken verliebt und würde alles für ihn tun. Bald wird es dadurch sogar noch gefährlicher als er und schafft es, die gesamte Justice League, aber besonders auch den geliebten Superman wegzusperren, denn sie hat durch eine besondere Macht Superkräfte erhalten. Diese Macht traf aber nicht nur das Tier, sondern auch andere Heimtiere bekamen dadurch Superkräfte. Nun müssen sie lernen, damit umzugehen, dem armen Krypto helfen und den fiesen Plan aufhalten.

Bevor man den Film bewerten kann, muss man eine Sache zugeben. Dieses Werk kann man aus zwei Seiten betrachten. Zum einen schreit "Super Pets" nur nach Marketing und wird armen Eltern wieder das Geld aus den Taschen ziehen. Das schwingt die gesamte Zeit bei dem Schauen mit. Dabei erreicht er zwar nicht die erfolgreiche Serie "Paw Patrol", die da schon seit vielen Jahren darauf ausgelegt ist, aber auch er kann sich davon nicht ganz frei sprechen. Doch wenn man es schafft, den Film für sich zu betrachten, hat er Stärken und Schwächen. Zum einen ist Krypto wirklich süß inszeniert und kann den Film gut auf seinen Schultern tragen. Er braucht zwar nicht unbedingt Dwayne Johnson und das erklärt sich auch nicht, wieso er diese Sprechrolle übernommen hat. Doch man kann diesen Helden direkt ins Herz schließen und ist ihm gerne gefolgt.

DC League of Super-Pets - NATASHA LYONNE als Merton, DIEGO LUNA als Chip, KEVIN HART als Ace und VANESSA BAYER als PB
DC League of Super-Pets - NATASHA LYONNE als Merton, DIEGO LUNA als Chip, KEVIN HART als Ace und VANESSA BAYER als PB © 2021 Warner Bros. Entertainment
Zudem gibt es aber auch bei den anderen Heimtieren immer wieder schöne Momente. Man kann besonders ihren Anführer sehr nachvollziehen und fühlt sich in seiner Rückblende ergriffen. Auch die Schweinedame ist süß in Szene gesetzt und man drückt ihr die Daumen, dass sie ihr Ziel erreicht. Leider gilt das aber nur für die beiden. Besonders das Eichhörnchen und die Schildkröte hätten gerne anders sein dürfen und aus ihnen holt man nicht genug heraus. Es ist aber interessant, wie man mit der vorlauten Art der Schildkröte umgeht und das ein oder andere wegpiepsen muss. Das größte Highlight der Tiere bleibt aber tatsächlich die Schurkin und Tahnee hat den Spaß ihres Lebens. Man kann von ihr nicht genug bekommen und auch Enissa Amani als Katze Whiskers ist bezaubernd. Die ganzen Seitenhiebe auf die Justice League und DC Comics und Filme funktionieren und so werden nicht nur die Kinder, sondern auch ältere Konsumenten abgeholt. Leider sind nur die meisten Witze eher unlustig und wurden mal wieder im Trailer verbraten. Ebenso schafft es der Film auch nach dem Trailer nicht mehr die Qualität konstant aufrechtzuerhalten und den Hype kann man nicht ganz nachvollziehen.

Fazit:
DC League of Super-Pets schafft es nicht, seinen Trailer zu erreichen und sogar der war kein Meisterwerk. Doch er hat süße Figuren, denen man gerne zuschaut, macht nicht nur Kindern Spaß, ist eine frische Gruppe an DC Helden und es ist schön Tahnee zuzuhören, weil ihre gute Laune auf den Konsumenten überschwappt. Diese Punkte sorgen dafür, dass man Lust bekommt auf eine Fortsetzung, auch wenn man da aus einigen Fehlern dieses Films lernen sollte. Demnach ist das eine eingeschränkte Empfehlung, die mit gesenkten Erwartungen das bietet, was man haben will.
by Peter Brauer

Bilder © Warner Bros.


Von Interesse: