Catch Me!

Tag (2018), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

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Inhalt

An einem Monat in jedem Jahr stürzen sich fünf Freunde in ein wildes, kompromissloses Fang-Spiel, das sie schon seit der ersten Klasse spielen. Sie riskieren Kopf und Kragen, ihre Jobs und ihre Freundschaft, um die anderen zu besiegen und den Schlachtruf „Du bist …!“ brüllen zu können. In diesem Jahr fällt das Spiel zusammen mit der Hochzeit ihres einzigen unbesiegten Spielers. Das könnte ihn zu einem leichten Opfer machen. Doch er weiß, dass sie kommen … und ist bereit.

Jeremy Renner, Jake Johnson und Hannibal Buress | mehr Cast & Crew


Catch Me! - Trailer




Filmkritik Catch Me!

Filmwertung: | 5/10


Nachdem die Avengers im April 2018 ihren ersten Kampf gegen den krassesten Schurken aller Marvelfilme Thanos in “Avengers - Infinity War” ohne ihren Bogenschützen bekämpfen mussten und auch das Team um Tom Cruise und Simon Pegg August 2018 im Film “Mission Impossible - Fall Out” nicht auf ihn zurück greifen konnten, wird es endlich nochmal Zeit zu sehen wo Jeremy Renner abgeblieben ist. In dem Film geht es um Freunde die seit 25 Jahren jedes Jahr im Mai fangen spielen und auch vor Hochzeiten, Trauerfeiern etc. schrecken sie dabei nicht zurück. Als allerdings der Beste von ihnen Jerry (Jeremy Renner) droht aufzuhören, sehen die anderen das nahe Ende des Spiels herankommen. Keiner konnte ihn die 25 Jahre je fangen und zum letzten Mal nehmen sie es sich vor ihn wenigstens ein letztes Mal zu erwischen. Doch es gab Gründe warum Jerry all die Jahre nicht gefangen wurde und es sieht nicht danach aus als hätte es diese jetzt nicht vergessen.

Der Film könnte das Potenzial haben dahin zu kommen wo auch z. B. “Hangover” ist und Kult werden. Er ist zwar sehr banal und hat auch so manche Schwäche, doch das hat “Hangover” ja auch. Er hat wirklich ein sehr bekannten Cast, egal ob Jon Hamm (Baby Driver), Ed Helms (Hangover), Jake M. Johnson (Jurassic World), Isla Fisher (Die Unfassbaren) oder Leslie Bibb (IRON-MAN) um nur mal ein paar neben Jeremy Renner zu nennen. Doch ihn möchte ich hier natürlich trotzdem als einziges herausheben. Er spielt zwar nicht so gut wie man es von ihm gewohnt ist und gibt auch hier, genauso wie sonst auch, seiner Figuren keinen so wirklichen Tiefgang, doch er ist auch hier der coole und und gutgelaunte Kerl. Trotzdem würde ich mich sehr wünschen, dass er zu “Avengers Infinity War 2” und “Mission Impossible 7” (Weiß nicht ob der Film herauskommt, kann ich mir aber gut vorstellen) wieder zukommen würde, denn bei beiden Reihen fehlt etwas, ohne ihn. Die Kamera ist so wie man sie von einer amerikanischen Komödie gewöhnt ist. Sie ist sehr hektisch und schnell geschnitten. Zudem muss ich aber auch noch sagen, dass sie hier sehr abgehetzt wirkt. Sie wechselt zwischen den einzelnen Fangstationen: Wohnungen, Krankenhäuser etc. hin und her. Musik gibt es hier, wie es bei Komödien üblich ist, einen guten Mix aus sehr bekannter Musik. Allerdings ist es schon etwas her, dass ich diesen Film gesehen habe, daher kann ich dazu leider nichts genaueres mehr sagen. Ich weiß nur, dass der Mix mir gut gefallen hat.

Wenn man mich fragt was ich zudem noch gut fand, dann ist es wohl die Idee des Films. Das Genre Komödie hat in diesem Jahr wirklich eine sehr gute Vielfalt und viele frische Ideen. Auch die Komödie vor dieser “Game Night”, die im März 2018 startete, bewies schon eine frische und noch nie dagewesene Idee. Auch wenn sie mich letztendlich nicht so ganz überzeugen konnte, so war dieser Punkt bei der Komödie allemal vertreten und auch diese macht genau dies in meinen Augen richtig. Eine Gruppe Männer die ein Kinderspiel spielen habe ich auf dieser Art und Weise echt noch nie geschehen. Die Schauspieler können mich überzeugen, auch wenn ich sie aus anderen Filmen noch besser in Errinerung habe. Die Witze zünden nicht alle, doch die die zünden sind gut.

Der Film hat also vorallem seinen Humor als Schwäche. Wie oben erwähnt gab es viele Witze wo ich persönlich nicht lachen musste und auch die Schauspieler spielen hier nur solide - nicht mehr und nicht weniger. Das fand ich persönlich schade, denn ich weiß von manchen dass sie mehr als das können. Zudem ist der Film auch sehr oft sehr gewollt und erzwungen und wird dadurch anstrengend. Er ist ein wenig zu lange geraten und ist zwar nett, man braucht ihn aber nicht und hat ihn nach dem Kinobesuch schnell wieder vergessen.


Fazit:
Abschließend lässt sich also zusammen fassen, wer einen Film sucht um ihn mit Freunden zu schauen, zu lachen und einfach einen guten Abend zu erleben, den wird der nicht enttäuschen. Wer jedoch mehr als das erwartet, dem sei gesagt dass der Film nicht das Potenzial hat mehr zu sein als nur ein netter Zeitvertreib.
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Bilder © Warner Bros.