Cars 2

Cars 2 (2011), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Animation / Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Walt Disney

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Cars 2 Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang – und voller Schlaglöcher, Umleitungen und verrückter Überraschungen!

Und nicht nur Lightning muss in diesem entscheidendem Wettkampf um Ruhm, PS und Ehre alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine internationale Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. CARS 2 ist das rasante neue Meisterwerk der Pixar Animation Studios und glänzt durch seine schillernde CARbesetzung mit zwielichtigen Geheimagenten, bedrohlichen Bösewichten und der internationalen Rennelite.




Cars 2 - Trailer




DVD und Blu-ray | Cars 2

Blu-ray
Cars 2 Cars 2
Blu-ray Start:
01.12.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 102 min.
Cars 2 (3D + 2D Blu-ray) Cars 2 (3D + 2D Blu-ray)
Blu-ray Start:
01.12.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 102 min.
DVD
Cars 2 Cars 2
DVD Start:
01.12.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 102 min.
Cars 2 (Limited Edition, + Sammelfiguren) Cars 2 (Limited Edition, + Sammelfiguren)
DVD Start:
08.03.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 102 min.

Filmkritik Cars 2

Filmwertung: | 6/10


Lightning McQueen kehrt nach einer unschlagbaren Tour nach Radiator Spring zurück, wo sein Freund Hook ihn bereits sehnsüchtig erwartet. Als Ölmilliardär Miles Axelrod in einer Talkshow seinen neuen Bio-Kraftstoff vorstellt, schauen alle gespannt zu. Um den neuen Kraftstoff zu promoten, wird der World Grand Prix geplant. Lightning McQueen lässt sich zu einer Teilnahme breitschlagen. In Tokio gerät Hook mit den Geheimagenten Finn McMissile und Holly Shiftwell aneinander, die ihn für einen verdeckten Ermittler halten. Während Lightning McQueen in Tokio, Paris, Italien und London seine Rennen meistert, geht Professor Zündapp mit seinen Verbündeten auf massive Art gegen den neuen Kraftstoff vor. Es kommt zu gefährlichen Auseinandersetzungen. Letzten Endes gelingt es Hook den Drahtzieher zu entlarven.

Das Hause Pixar lässt zum zweiten Mal, mit viel Liebe zum Detail, die Reifen quietschen. 2006 erschien der erste „Cars“- Film in den Kino und konnte nur bedingt Begeisterung hervorrufen. Nun versucht die Anmationsabteilung durch einen zweiten Teil, mit mehr Charakteren, spannenderer Story und kulturellen Unterschieden zu punkten. Der Versuch das Thema Autorennen und einen Spionagefall miteinander zu vereinen scheint anfangs aufzugehen. Das Abschleppauto Hook wird ins Handlungszentrum geworfen und katapultiert das ehemalige Star-Auto Lightning McQueen in die zweite Reihe. Auf seine tollpatschige Art und Weise findet Hook sich immer wieder in ungeahnten Situationen wieder, die er jedoch meisterhaft lösen kann. Kurzerhand wird er zum Geheimagenten ausgebildet und muss dabei helfen den Drahtzieher ausfindig zu machen, der das Rennen sabotiert.

Drehbuchautor Ben Queen schuf in Zusammenarbeit mit Regisseur Brad Lewis und der Pixar- Storyentwicklung die Geschichte, die auf einer Erzählung von John Lasseter, Lewis und Dan Fogelman basiert. Der zweite Film erhielt somit mehr Tiefe und die Charaktere sind mit Witz und Schlagfertigkeit bestückt. Vor allem die Queen als edles Auto lässt den einen oder anderen Lachmuskel zucken. Doch trotz allem ist es leider nicht gelungen den Autos auch nur annähernd den Charme einzuhauchen, der bisherige Pixar-Charaktere so unnachahmlich erscheinen ließ. Der Versuch eine Geschichte allein nur mit Autos zu erzählen, birgt eine gewisse Komik. Aber es sind und bleiben nur Autos, zu denen man keine emotionale Nähe aufbauen kann.

Nichts desto Trotz ist die Animation im Ganzen brillant wie immer. Die Landschaften und die Städte sind liebevoll ausgerüstet und großartig inszeniert. Pixar ahmte für die unterschiedlichen Orte die Ästhetik nach, die dem Kinobesucher von „Cars“ bekannt ist. Alle Orte mussten in das Schema einer von Autos belebten Welt passen. Die Schauplätze wurden dabei so authentisch wie möglich wiedergegeben, wobei großes Augenmerk auf die jeweilige Atmosphäre des Landes gelegt wurde. In London dominieren im Straßenverkehr die roten Busse vor dem grauen Himmel und der Big Ben wurde als Big Bently uminterpretiert. In Frankreich wurde der Triumphbogen Schauplatz für sich verliebt küssende Autos. Die mediterrane Landschaft wurde für Italien eingefangen und Tokio wurde durch die fernöstliche Kultur inspiriert. Auch die Autos sind in ihrer detaillierten Darstellung sehr schön geworden. Man erkennt das die Macher sie anhand realer Autos nachgebaut und anschließend mit den charakteristischen Merkmalen ausstaffierten. Insgesamt wurden bis zu 145 neue Charaktere entworfen und 781 verschiedene Versionen von ihnen erprobt, wodurch Pixar seinen eigenen Rekord an Filmfiguren brach. Die 3D-Effekte überzeugen von der ersten bis zu letzten Minute. Die Autos kommen nicht aus der Leinwand gedüst, sondern die gesamte Welt auf der Leinwand erreicht eine dreidimensionale Ebene, in die der Zuschauer eintauchen kann.

Fazit: Ein netter Kinderfilm, der vor allem autobegeisterte Jungs in den Bann ziehen wird.
by Sandy Kolbuch

Bilder © Walt Disney