Bullet Train

Bullet Train (2021), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Sony Pictures

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Inhalt

BULLET TRAIN ist ein Filmereignis, das auf einer originären Vorlage basiert. David Leitch („Deadpool 2“) führte Regie bei diesem unterhaltsamen und wahnwitzigen Action-Thriller. Brad Pitt steht an der Spitze eines Starensembles, das eine Gruppe von diversen, vielseitigen Auftragskillern vereint – die alle irgendwie miteinander verbunden sind, dabei aber gegensätzliche Ziele verfolgen. Dies alles während einer Non-Stop-Fahrt in einem Hochgeschwindigkeitszug durch das moderne Japan.
David Leitch führte Regie, nach einem Drehbuch von Zak Olkewicz, basierend auf dem Roman Maria Beetle von Kotaro Isaka. Produziert wurde der Film von Kelly McCormick, David Leitch und Antoine Fuqua. Executive Producers sind Brent O’Connor, Ryosuke Saegusa, Yuma Terada und Kat Samick. Die Hauptrollen spielen Brad Pitt, Joey King, Aaron Taylor-Johnson, Brian Tyree Henry, Andrew Koji, Hiroyuki Sanada, Michael Shannon, Benito A Martínez Ocasio und Zazie Beetz.


Brad Pitt, Joey King und Aaron Taylor-Johnson | mehr Cast & Crew


Bullet Train - Trailer




Filmkritik Bullet Train

Filmwertung: | 8/10


Brad Pitt ist ein Darsteller, der schon seit vielen Jahren für viel Aufmerksamkeit sorgt und mit vielen Projekten Fans ansammeln konnte. Doch wenn man ehrlich ist, hat er 2019 durch Tarantino nochmal einen ordentlichen Schub in seiner Coolness erhalten und konnte sich endlich wieder aufstellen. Zuvor ging das nicht mehr so gut, doch jetzt sorgt er nur schon durch seine reine Anwesenheit für viel Spaß. Wenn dann noch ein Regisseur wie David Leitch kommt, der für seinen tollen Humor und die perfekte Aktion steht, kann da nur etwas Fantastisches bei herauskommen und das tut er auch. Nicht ohne Grund könnte "Bullet Train" als einer der besten Actionfilme 2022 durchgehen. Im Kern geht es um Brad Pitts Figur, einen Auftragskiller, der immer wieder vom Pech verfolgt wird und oft genug sterben Leute in seinem Namen, die er eigentlich gar nicht töten wollte. Trotzdem fällt die Wahl auf ihn, als jemand für einen kranken Kollegen einspringen soll. So steigt er in den "Bullet Train", mit einem klaren Ziel. Dummerweise haben aber auch andere Personen im Zug einen Plan und diese passen nicht unbedingt zueinander. Schnell wird der Zug zum Kampfort und Ladybug zum Gejagten.

Brad Pitt in Bullet Train
Brad Pitt in Bullet Train © Sony Pictures
Die ersten zwei Stärken sind zum einen die Gelassenheit eines Pitts, mit der es ideal schafft, dieses Werk auf seinen Schultern zu tragen. Er weiß einfach, was die Fans von ihm sehen wollen und hat eine solche Position, dass er sich nur das aussucht, worauf er Lust hat und das spürt man. Er hat schon seit vielen Jahren eine gewisse Grundsympathie und kann problemlos schlechte Filme anheben. Doch wenn ein Film gut sein soll, gibt es auch andere wichtige Dinge, die ein Film mitbringen sollte und für die Umsetzung hätte man sich keinen besseren Mann als David Leitch aussuchen können. Er hat schon in vielen Filmen gezeigt, was er drauf hat und kann immer wieder einen ganz eigenen Stempel draufsetzen. Fans von ihm wissen, was sie erwartet und genau das bekommen sie auch in jedem seiner Werke, was eine faire Sache ist. Wer also nach dem Wissen dieser beiden Männer und einem Trailer, der mal wieder fast den ganzen Film gezeigt hat, ins Kino geht, weiß ganz genau, was ihn erwarten wird und das hält der Film komplett ein. Es ist eine längere Version des Trailers, ohne ihn zu über- oder unterbieten. Doch neben diesen beiden Stärken gibt es eben noch weitere gute Punkte. Zum einen der restliche Cast. Dieser wurde ideal besetzt und man kann mit allen etwas anfangen. Interessant ist dabei aber auch, dass man es sich zwar denken könnte und die meisten Menschen auch sicherlich seinetwegen in den Film gehen, doch Brad Pitt ist nicht der alleinige Protagonist. Die Screentime wurde gut zwischen den Figuren aufgeteilt. Jeder von ihnen bekommt ein gutes Ziel und eine Motivation, die ihn dahin geführt hat. So weiß man an keiner Stelle, was als Nächstes passieren wird und sie können den Ball immer wieder gut hin und her spielen.

Joey King in Bullet Train
Joey King in Bullet Train © Sony Pictures
Dieser Film wartet auch nicht lang, sondern schmeißt den Konsumenten direkt hinein ins Geschehen, wieso man ab der ersten Minute direkt Spaß hat. Er hat eine gute Laufzeit und die 126 Minuten kann man großartig durchschauen. Kammerspiele sind gerade wieder sehr im Kommen und gefühlt kommt jeden Monat aktuell ein Film dieses Genres heraus und dabei ist wichtig, dass man es schafft sich irgendwas einfallen zu lassen, was frisch wirkt, ansonsten wird es schnell langweilig. Genau das ist hier wunderbar gelungen! Leider muss man nur zugeben, traut sich "Bullet Train" immer wieder was, rudert dann aber doch zurück und macht es rückgängig. Manchmal wäre es schön gewesen, wenn er seine Motivationen durchgezogen hätte. Zudem übertreibt er am Ende und möchte dort definitiv zu viel erreichen. Da hätte man sich lieber auf die Figuren konzentrieren sollen, denen man die zwei Stunden über gefolgt ist, denn sie haben eigentlich vollkommen ausgereicht.

Fazit:
Trotzdem ist Bullet Train ein Film, der es schafft, das gewisse Etwas seines Trailers, die zwei Stunden über konstant durchzuhalten. Man kann hier wirklich oft lachen und hat einfach eine gute Zeit, wo man zeitgleich spürt, dass es auch den Darstellern beim Drehen genauso gegangen sein muss. Leitch und Pitt Fans kommen auf ihre Kosten und es ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Genre richtig funktioniert und dass sich Humor und Action gut ergänzen. Eine wirkliche Empfehlung!
by Peter Brauer

Bilder © Sony Pictures


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