Apparition - Dunkle Erscheinung

The Apparition (2012), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Horror / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: StudioCanal

-> Trailer anschauen

Apparition - Dunkle Erscheinung Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Die junge Kelly (Ashley Greene) zieht mit ihrem Freund Ben (Sebastian Stan) ins Haus ihrer Mutter. Schon bald werden sie von geisterhaften Erscheinungen terrorisiert. Was sie auch tun, der Geist scheint sich von ihren Ängsten gerade zu nähren. Ihre letzte Hoffnung ist Patrick (Tom Felton), ein Experte für übernatürliche Phänomene. Sie finden heraus, dass der Geist bei einem fehlgeschlagenen College-Experiment in unsere Welt gelangt ist. Als Kelly herausfindet, dass Ben viel mehr von diesem Gesit weiß, als er zugibt, ist für ihre Rettung fast zu spät.

Ashley Greene, Sebastian Stan und Tom Felton | mehr Cast & Crew


Apparition - Dunkle Erscheinung - Trailer




DVD und Blu-ray | Apparition - Dunkle Erscheinung

Blu-ray
Apparition - Dunkle Erscheinung Apparition - Dunkle Erscheinung
Blu-ray Start:
05.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Apparition - Dunkle Erscheinung Apparition - Dunkle Erscheinung
DVD Start:
05.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 79 min.

Filmkritik Apparition - Dunkle Erscheinung

Filmwertung: | 5/10


Geschichten über Spukhäuser gibt es, solange es Häuser gibt, sagt der Regisseur des paranormalen Horror-Thrillers "The Apparition", der aber den Unterschied seines Werkes zu bisherigen Spukgeschichten in der Ausgestaltung dessen sieht, warum es spukt, wie die Protagonisten vom Spuk verfolgt werden und was da genau spukt. Das könnte man als verzweifelten Versuch einer kreativen Erläuterung sehen, was den Zuschauer erwartet und warum es ihn erwarten sollte.

Vor Jahren wurde bei einem paranormalen Experiment mehrerer Studenten eine böse Präsenz aus dem Jenseits befreit, wobei Ben (Sebastian Stan) seine damalige Freundin verliert. Er zieht sich daraufhin von seinen experimentierfreudigen Freunden zurück und im Laufe der Jahre normalisiert sich sein Leben wieder. Mit seiner attraktiven neuen Freundin Kelly (Ashley Greene) zieht er zusammen in ein neues Haus. Kurz darauf ereignen sich unheimliche Dinge im gemeinsamen Haus des Paares. Erst sind es nur subtile Zwischenfälle, doch nach und nach mehren sich die Zeichen, dass eine böse Erscheinung in diesem Haus ihr Unwesen treibt. Zugleich erhält Ben Nachricht von seinem alten Freund Patrick (Tom Felton), der versucht hat, die Erscheinung zu bannen, dabei jedoch kläglich versagte. Patrick ist ein Experte für übernatürliche Angelegenheiten und erklärt Kelly und Ben, dass nicht das Haus verflucht ist, sondern sie. Die dunkle Erscheinung wird ihnen folgen, wohin auch immer sie gehen, aber noch gibt es eine Möglichkeit ihr entgegenzutreten.

Regisseur Todd Lincoln hat "Apparition - Dunkle Erscheinung" auf zwei verschiedenen Kontinenten gedreht. Nahezu alle Innenaufnahmen wurden in eigens dafür gebauten Sets im Studio Babelsberg gedreht, was unsere amerikanischen Freunde übrigens immer wieder allzu gerne zu Berlin zählen, während die Außenaufnahmen im südlichen Kalifornien rund um Los Angeles gedreht wurden. Bereits im November 2009 wurde "Twilight"-Star Ashley Greene für das dann schon 2010 fertig gestellte Projekt gewonnen. Der Produktionsfirma Dark Castle und dem Vertrieb Warner konnte solch ein zugkräftiger Name nur recht sein, hofft man vielleicht dadurch auch den einen oder anderen "Twilight"-Fan in die Kinos locken zu können.

Von der internationalen Presse bekam "The Apparition" sicherlich etwas überzogene Kritikerprügel. Die Vorwürfe, der Film biete nichts wirklich Originelles, ist nicht besonders gruselig und lässt den dramaturgischen Schwung vermissen, sind jedoch leider nicht völlig unbegründet. Lincolns Streifen hat mit seinen etwa 80 Minuten keine epische Länge, was nicht immer von Nachteil sein muss. Hier jedoch drückt der Film am Anfang in der Vorstellung von Story und Figuren so auf die Tube, dass der Zuschauer weder eine Nähe zu den Figuren, noch eine sukzessive Spannung aufbauen kann. Die der Story zugrunde liegende Handlung wird anfänglich in Einspielern abgehakt und schon sieht man dem Paar beim Einkaufen und Herumtollen im neuen Haus zu. Um Zeit zu sparen werden bereits diese lockeren Abläufe mit bedrohlicher Musik unterlegt. Und kaum im Haus angekommen, beginnt der Spuk, der durchaus erst subtil daher kommt, dem Beobachter aber gleich bedeutet, dass da etwas ganz Furchtbares seinen Anfang nimmt. Vielleicht hätten ein paar Minuten mehr am Anfang den Zuschauern den dramaturgischen Einstieg schmackhafter machen können.

"Apparition - Dunkle Erscheinung" ist Fast Food für Horrorfans und nur deshalb noch halbwegs gelungen, weil die Story nicht schlecht ist und er sein Anliegen in voller Konsequenz und Radikalität zu Ende bringt.

by

Bilder © StudioCanal