Alpha

Alpha (2018), USA
Genre: Action / Thriller / 3D
Kinostart Deutschland: - Verleih: Sony Pictures

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Inhalt

Vor 20.000 Jahren, während der letzten Eiszeit: Die erste Jagd mit der Elite seines Stammes nimmt für einen jungen Mann (Kodi Smit-McPhee) ein entsetzliches Ende: Schwer verletzt stürzt er eine Schlucht hinunter und wird von seinen Männern als tot geglaubt zurückgelassen. Als er verwundet und allein wieder zu Bewusstsein kommt, muss er sich augenblicklich der rauen, erbarmungslosen Wildnis stellen, um auch nur die geringste Chance des Überlebens zu haben. Auf seinem Weg begegnet er einem einsamen Wolf, den er unter größtem Widerstand versucht zu zähmen. Langsam nähert sich das ungleiche Paar an und fasst Vertrauen, bis sie sich schließlich gemeinsam den Gefahren und Herausforderungen der skrupellosen Natur stellen – denn der tödliche Wintereinbruch naht…

Kodi Smit-McPhee, Leonor Varela und Natassia Malthe | mehr Cast & Crew


Alpha - Trailer




Filmkritik Alpha

Filmwertung: | 8/10


16 Jahre ist es her, dass diese Zeit so gut verfilmt wurde wie hier. 16 Jahre seit dem ersten Teil - seine vier Fortsetzungen würde ich gerne vergessen - der Animationsfilmreihe “ICE AGE” aus dem Hause Blue Sky Studios. Nach so langer Zeit wurde es nochmal Zeit filmisch in diese Zeit einzutauchen und mit “Alpha” gelingt dies perfekt. In dem Film geht es um den Jungen Keda. Dieser wird von seinem Vater, dem Stammesoberhaupt, mit auf die Jagd genommen. Nach einigen Tagen treffen die zwei, zusammen mit dutzenden weiteren, auf eine Büffelherde. Natürlich zögern sie nicht lange und drängen die Tiere in die Enge. Jedoch bückst einer der Büffel aus und verletzt dabei Keda enorm heftig. So stark, dass er von den ganzen anderen als Tod geglaubt wird. Doch Keda ist alles andere als Tod. Er macht sich auf den Weg zurück nach Hause. Auf dem Weg trifft er auf einen verletzten und verlassenen Wolf der ihn ab sofort überall hinfolgt. Erst versucht Keda ihn los zu werden, erkennt aber sehr schnell was ihm der Wolf bringt und die zwei werden zu einem sehr guten Team. Aber schon sehr bald müssen sie erkennen, dass ihre Nahrung zur Neige gegangen ist und zwischen ihnen und Kedas Zuhause noch so mancher Kilometer liegt. Für die beiden beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, wo es Keda sehr schnell nicht mehr klar ist ob es ihm wirklich gelingt nachhause zu kommen.

Keda (KODI SMIT-MCPHEE) und Alpha in ALPHA
Keda (KODI SMIT-MCPHEE) und Alpha in ALPHA © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Bei diesem Film treffen einzigartige Bilder auf eine wunderbare Verbindung zwischen Mensch und Tier. Man sollte drauf achten ihn auf einer möglichst großen Leinwand mit gutem Sound zu schauen. Am besten sogar in Dolby Atmos. Zum 3D jedoch kann ich nichts sagen, da ich ihn in der Orginalsprache in 2D gesehen habe. Ich glaube aber, dass auch das hier sehr gut passt. Der Film hat zwei wunderbare Hauptrollen zu bieten. Zum einen Kodi Smith-McPhee (X-Men Apocalypse) und den Wolf Alpha. Am Anfang fiel es mir etwas schwer mich mit Kodis Performance in diesem Film anzufreunden, doch mit der Zeit ging das immer besser. Er spielt den ängstlichen Jungen dessen Eltern nicht glauben dass er zur Jagd geeignet wäre und der ihnen das am Anfang glaubt und Angst davor hat. Mit der Zeit lernt er sich zu behaupten und kommt zu immer mehr Selbstbewusstsein. Doch sein Wolf Alpha ist der eigentliche Star des Films. Er ist so enorm süß und sah sehr realistisch aus, dass ich abschließend sagen muss, dass ich gerne noch mehr von ihm gesehene hätte. Die Kamerafahrt ist hier wirklich einmalig. Sie fängt so enorm schöne Bilder ein, hat lange Sequenzen und präsentiert künstliche Aufnahmen die man so zuvor noch nicht gesehen hat. Sie sieht sehr realistisch aus und man erkennt zur keiner Sekunde den Greenscreen. Selbst die ganzen Tiere die, ohne jeden Zweifel, allesamt animiert wurden, sehen hier wirklich perfekt aus. Von der Kameraeinstellung und den Animationen gibt es da wirklich nichts zu bemängeln.
Musik hat er allerdings keine die irgendwie hervorsticht.

Keda (KODI SMIT-MCPHEE) und Alpha in ALPHA
Keda (KODI SMIT-MCPHEE) und Alpha in ALPHA © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Wenn man mich also fragt was ich an dem Film gut fand, dann sind das seine einzigartigen und wunderbaren Bilder, die ich gerne nochmal erwähnen möchte. Außerdem die schöne Verbindung zwischen Mensch und Tier und wie toll man dieses heutzutage animieren kann. Die Geschichte geht sehr nah und es macht einfach Spaß den beiden zuzusehen. Besonders die Endsequenz kommt unerwartet und ist wunderschön.

Geschichtlich hat der Film aber ein paar Schwächen. Er erzählt nichts Neues und ist in vielen Fällen vorhersehbar. Der Trailer hat bereits den gesamten Film gezeigt und ansonsten hat er geschichtlich nichts mehr zu bieten und man braucht etwas Zeit um herein zu kommen und sich an die Machart des Films zu gewöhnen.


Fazit:
Abschließend lässt sich zusammen fassen, dass der Film unfassbar schöne Bilder hat und tolle Kameraeinstellungen. Es ist schön mit anzusehen, was heutzutage alles so möglich ist und es macht Spaß die gesamte Zeit mit den beiden mitzufiebern und sie auf ihrer Reise zu begleiten. Die Geschichte ist hier allerdings nichts besonders und fällt eher negativ auf, da man sie schon dutzende Male so gesehen hat. Doch bei diesen wunderbaren Bildern und dem unfassbar tollen Wolf Alpha kann das der Zuschauer bestimmt gut verzeihen und wird eine gute Zeit im Kino haben.
by

Bilder © Sony Pictures