96 Hours - Taken 3

Tak3n (2015), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universum Film

96 Hours - Taken 3 Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Liam Neeson kehrt zurück als ehemaliger Top-Agent Bryan Mills. Dessen Leben bricht völlig auseinander, als er fälschlicherweise eines Mordes beschuldigt wird, dessen Opfer ihm sehr nahe stand. Während er von einem hartnäckigen Polizeiinspektor (Forest Whitaker) verfolgt wird, setzt Mills seine ganz besonderen Fähigkeiten ein, um den wahren Killer zu finden und ihn zur Rechenschaft zu ziehen.

Liam Neeson, Forest Whitaker und Maggie Grace | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | 96 Hours - Taken 3

Blu-ray
96 Hours - Taken 3 (Extended Cut) 96 Hours - Taken 3 (Extended Cut)
Blu-ray Start:
29.05.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
96 Hours - Taken 3 (Extended Cut) 96 Hours - Taken 3 (Extended Cut)
DVD Start:
29.05.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

Filmkritik 96 Hours - Taken 3

Filmwertung: | 3/10


Er ist wieder da. Der Mann, dem scheinbar nichts und niemand etwas anhaben kann. Der Mann, der für (Ex-)Frau und Kind Himmel und Hölle in Bewegung setzt um sie zu beschützen. Liam Neeson alias Ex Top-Agent Bryan Mills.
Doch im Finale der Actionreihe "96 Hours - Taken" ist er nicht mehr nur Jäger, sondern auch Gejagter. Dieses Mal wird er zu Unrecht eines grausamen Mordes beschuldigt und flieht daraufhin vor hartnäckigen Polizisten. Um den wahren Killer zu finden, muss er erneut seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen um ihn zur Rechenschaft ziehen zu können.

Was in Amerika (erstaunlicherweise) bereits zwei Mal sehr gut geklappt hat, müsste ja eigentlich auch ein drittes Mal funktionieren. Genau das scheint Produzent und Drehbuchautor Luc Besson (Taken 2, Transporter) angetrieben zu haben der Actionreihe nun das I-Tüpfelchen aufzusetzen. Gemeinsam mit Drehbuch-Partner Robert Mark Kamen, der ebenfalls schon bei "96 Hours" und dem Nachfolger "96 Hours - Taken 2" seine Finger mit im Spiel hatte, wurde nun also an dem Finale getüftelt. Mit Ruhm bekleckert haben sie sich dabei allerdings nicht. Etwas gehaltvoller als Teil 2, aber bei weitem nicht so gut wie Teil 1. Wie auch? Denn der Kern der Geschichte wird lediglich noch einmal aufgewärmt und ein bisschen anders verpackt. Etwas mehr Gewalt, Explosionen, ein Ortswechsel und ein paar neue Gesichter. Das ist alles, was "96 Hours - Taken 3" ausmacht.

So gewohnt beeindruckend schlagfertig und sportlich Hauptfigur Liam Neeson (Zorn der Titanen, The Dark Knight Rises) mit seinen mittlerweile 62 Jahren auch sein mag, so wenig hat er es eigentlich nötig sich das ganze "Action-Geballer" in dieser Art und Weise schon wieder anzutun. Er ist ein großartiger Darsteller, der viel mehr kann, dem die übliche One-Man-Show-Nummer allerdings wohl doch ganz gut zu schmecken scheint. Und genau das ist gerade der Grund, weshalb das Ende der Trilogie so vorhersehbar und unspektakulär ist. Selbst "Taken"-Neuling Forest Whitaker (Der Butler, Zulu) kann als verbissener und trotzdem sympathischer Polizeiinspektor nicht viel retten. Man muss schlussendlich einfach sagen: Das war's! Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Denn mal ehrlich: Mittlerweile sollten sogar die Bösewichte in den entlegensten Winkeln der Erde begriffen haben, dass man sich einfach nicht mit dem Mann anlegt, welcher unter anderem schon Batman trainiert hat, der Zeus höchstpersönlich, ein Jedi-Meister und der Anführer des A-Teams war.

"96 Hours - Taken 3" ist der Abschied einer Trilogie mit viel Krawall á la "Alarm für Cobra 11" und einer langweiligen Geschichte. Wer auf pure, unrealistische Haudrauf-Action steht, hat sicher seine Freude dran. Doch das Finale gleicht leider einem simplen Actionfilm, der eben nur um der Action willen geschaffen wurde. Keine neue Story, keine kreativen Überraschungen, weder Nervenkitzel noch anhaltende Spannung. Insgesamt ist das Finale zwar besser als "Taken 2", aber trotzdem: Diese Produktion hätte man sich eigentlich sparen können.

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Bilder © Universum Film